Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

an unserer Schule werden seit 2008 Sporthelfer ausgebildet. Unter Sporthelfer/in versteht man besonders geeignete Schülerinnen und Schüler, die bereit sind, Sportangebote für sich und andere zu organisieren und durchzuführen. Sie sollen dabei ihre Interessen und die ihrer Mitschüler/innen vertreten und in die Planung und Durchführung von Sportveranstaltungen einbringen.

Liebe Eltern,

an der Realschule am Rhein erhalten Schülerinnen und Schüler, die Nachmittagsunterricht haben, in der Zeit von 13.20 – 14.00 Uhr eine Mittagspause.

Während dieser Zeit besteht die Möglichkeit, im Pavillon warm zu essen, zu trinken oder sich am Kiosk mit kleinen Snacks zu versorgen. Weiterhin macht die Übermittagsbetreuung „ev-angel-isch" Bewegungs- und Spieleangebote.

Die Schulkonferenz hat beschlossen, dass Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 mit ausdrücklicher Einverständniserklärung der Eltern das Schulgelände verlassen dürfen. Sofern Sie Ihrem Kind die Erlaubnis zum Verlassen des Schulgeländes während der Mittagspause erteilen möchten, bitte ich Sie folgendes zu berücksichtigen:

Liebe Eltern,

wir möchten unser Schulprogramm ständig weiterentwickeln, um die Unterrichts- und Erziehungsqualität für Ihre Kinder zu verbessern. Das können wir jedoch nicht ohne Ihre Hilfe.

Ein wichtiges Anliegen für uns ist die Verbesserung  unserer Pausenverpflegung.

gesundePause

Die Ernährung der Kinder liegt in den ersten Lebensjahren meist noch ausschließlich in den Händen der Eltern. Mit dem Älterwerden der Kinder sind jedoch Kindergarten und Schulen für die Ernährung mehr oder weniger verantwortlich. Ich erzähle Ihnen sicherlich nichts Neues: Schulkinder haben immer häufiger Gesundheitsschwächen, die unter anderen auf falsche Ernährung zurückzuführen sind, z. B. Karies oder Übergewicht  mit den daraus resultierenden Folgeerkrankungen im späteren Leben.

Die vier Grundregeln für die Auswahl der Lebensmittel für eine gesunde und abwechslungsreiche Kinderernährung lauten wie folgt:

  • Reichlich Obst, Gemüse, Getreideprodukte sowie Getränke
  • Ausreichend Milch bzw. Milchprodukte
  • Wenig tierische Lebensmittel
  • Sparsam mit fett- und zuckerreichen Lebensmitteln

Was Kinder jedoch tatsächlich essen und was zur Pausenverpflegung angeboten wird sieht in der Realität leider anders aus – leider auch an unserer Schule.

Besonders Kinder benötigen einen regelmäßigen Nachschub an Mahlzeiten und Getränken, da sie durch Wachstum und viel Bewegung einen hohen Energiebedarf haben. Müdigkeit und Konzentrationsprobleme können die Folge sein, wenn Mahlzeiten ausgelassen werden.

Es ist problematisch, wenn schon das  Frühstück vernachlässigt wird, denn durch das Frühstück werden die in der Nacht verbrauchten Energiereserven aufgefüllt und die Grundlagen für einen erfolgreichen Schultag geschaffen.

Die Pausenverpflegung bringt den Energienachschub für den zweiten Teil des Vormittags und unterstützt so die Leistungsbereitschaft.

Der Schultag der Kinder wird immer länger. Zählt man die Fahrzeiten für den Schulweg hinzu, sind sie insgesamt eine relativ lange Zeit unterwegs.

Die optimale Ernährung von Kindern müsste folgende Anforderungen erfüllen:

  • Sie liefert ausreichend Nährstoffe, das heißt, sie ist vollwertig.
  • Der Energiegehalt ist dem Bedarf der Kinder angepasst.
  • Sie schmeckt gut.
  • Sie ist vielseitig.
  • Sie umfasst reichlich Flüssigkeit.
  • Sie lässt sich ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand verwirklichen.
  • Sie lässt eventuell auch Raum für kleine „Extras“ wie Süßigkeiten.

Eine Umstellung kann nur schrittweise und mit Einbeziehung der Eltern und Schüler erfolgen, wenn sie Erfolg haben soll.

Wir bitten Sie deshalb, uns in unserem Vorhaben, die Pausenverpflegung für Ihre Kinder schmackhaft und gesund zu gestalten zu unterstützen.

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ab sofort keine Energydrinks oder koffeinhaltigen Limonaden mehr verkauft werden und in der Schule verzehrt werden dürfen. Dazu zählen auch von zu Hause mitgebrachte Getränke. Diese Maßnahme hört sich vielleicht drastisch an, ist aber aus unserer Sicht sinnvoll, da das Verhalten im Jugendalter stark durch Koffein und ähnliche Zusätze beeinflusst wird.

Desweiteren werden Sie in Kürze gebeten, an einer Umfrage teilzunehmen. Da es um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihrer Kinder geht, bitten wir Sie schon heute, an dieser Umfrage teilzunehmen.

Selbstverständlich werden auch die Schüler befragt werden – sind sie doch die „Hauptpersonen“.

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns recht herzlich,

für das Team „Gesunde Pause“

Stephanie Bremke