Ein sicherer Ort für alle: Unser Konzept gegen Mobbing

 

Mobbing ist ein weitverbreitetes Problem an Schulen – überall und unabhängig von der Schulform. Studien zeigen, dass rund ein Drittel aller Schüler*innen im Laufe ihrer Schulzeit mit Mobbingerfahrungen konfrontiert ist. Mobbing betrifft damit nicht nur Einzelne, sondern kann das soziale Klima ganzer Klassen oder Schulen belasten – mit weitreichenden Folgen: Rückzug, psychosomatische Beschwerden, Schulvermeidung, Leistungsabfall oder sogar suizidale Gedanken gehören zu den möglichen Auswirkungen. Die Zahlen im Bereich Cyber-Mobbing steigen weiterhin an. Aber: Präventiv tätige Schulen haben nachweisebar weniger Fälle.

 

Blick ins Konzept >>

 

Als Realschule am Rhein nehmen wir die Problematik daher sehr ernst. Uns ist bewusst, dass Schule nicht nur ein Ort des Lernens, sondern ein bedeutender Lebensraum für Kinder und Jugendliche ist. Umso wichtiger ist es, dass wir aktiv Verantwortung übernehmen und ein Umfeld schaffen, in dem alle Schüler*innen sich sicher, gesehen und geschützt fühlen können.

Unser neues Antimobbingkonzept beschreibt systematisch, wie wir präventiv arbeiten und im Ernstfall reagieren. Ein zentrales Element ist unser speziell geschultes Antimobbing-Team, das bei Verdachtsfällen individuell interveniert, betroffene Schüler*innen begleitet und gemeinsam mit den Klassenleitungen geeignete Schritte einleitet. Darüber hinaus arbeitet unser Schulsozialarbeiter regelmäßig präventiv mit allen Klassen, um Werte wie Respekt, Empathie und Zivilcourage zu stärken und über das Phänomen Mobbing aufzuklären.

 

Das Antimobbing-Team besteht derzeit aus Frau Hüßler (MPT), Frau Bremke (Beratungslehrerin) und Herrn Wagner (Schulsozialarbeit).

 

Erreichbar sind sie für alle Schüler*innen – und auch die Sorgeberechtigten – auf vielfältige Art und Weise:

per Untis, Telefon, E-Mail, vor Ort in der Schule oder auch anonym über den Briefkasten vor dem Büro der Schulsozialarbeit.