Projekte im Fach Deutsch:

Wettbewerb "Begegnung mit Osteuropa"

Bücher in den Ring

Autorenlesungen

Rechtschreibwettbewerb

Balladenwettbewerb

Radiosendungen

Lesung "Die Chroniken von Narnia"

TheaterAG

1.   Aufgaben und Ziele

„Der Deutschunterricht in der Realschule hat die Aufgabe, die sprachlichen Fähigkeiten der Schüle­rinnen und Schüler, d. h. ihre Verstehens-, Ausdrucks- und Verständigungsfähigkeit weiterzuent­wickeln. Er baut auf den in der Grundschule erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf und bereitet auf den Übergang in weitere Ausbildungszusammenhänge vor.“ (aus: Kernlehrplan Deutsch, S. 11)

Der Deutschunterricht an der Realschule am Rhein folgt den Vorgaben des Kernlehrplans Deutsch aus dem Jahr 2004. Hier werden die Aufgaben und Ziele des Deutschunterrichts für alle Real­schulen in Nordrhein-Westfalen verbindlich festgelegt. Anders als in früheren Richtlinien werden in den Kernlehrplänen keine Themen vorgegeben, die im Unterricht durchgenommen werden müssen. Anstelle von Themen sind Kompetenzen getreten, die die Schülerinnen und Schüler jeweils am Schluss der Jahrgangsstufen 6, 8 und 10 erworben haben sollen. Eine detaillierte Übersicht über die Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler im Fach Deutsch bis zum Ende der Jahrgangsstufen 8 bzw. 10 erworben haben sollen, teilen die Klassenlehrer bei den Klassenpflegschaftssitzungen zu Beginn des Schuljahres aus.

Über die konkrete inhaltliche, thematische und methodische Gestaltung des Unterrichts entscheidet der Fachlehrer.

 

2.   Kriterien der Leistungsbewertung

Die Fachkonferenz Deutsch der Realschule am Rhein hat auf der Grundlage von § 48 SchulG, § 6 APO–SI und dem Kernlehrplan Deutsch unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Regionalen Fachkonferenz Deutsch vom 1.12.2009 folgende Kriterien der Leistungsbewertung festgelegt:

Bei der Leistungsbewertung im Fach Deutsch werden drei Bereiche berücksichtigt:

1.      Schriftliche Arbeiten („Klassenarbeiten“)

2.      Sonstige Leistungen im Unterricht

3.      Ergebnisse zentraler Lernstandserhebungen (nur in Klasse 8)

Schriftliche Arbeiten und sonstige Leistungen im Unterricht fließen zu gleichen Teilen in die Zeug­nisnote ein; die Ergebnisse der Lernstandserhebungen in Klasse 8 werden ergänzend und in an­gemessener Form berücksichtigt.

Schriftliche Arbeiten („Klassenarbeiten“)

Klasse

Zahl der Arbeiten

Dauer der Arbeiten

7

6

1-2 Std.

8

5 (+ LSE)

1-2 Std.

9

4

2-3 Std.

10

4 (+ ZP 10)

2-3 Std.

 

  • für die Klassenarbeiten gelten die in den Kernlehrplänen vorgegebenen Aufgabentypen 2, 3, 4a, 4b, 5 und 6 (vgl. Kernlehrplan Deutsch, S. 43ff.)
    • die Klassenarbeiten enthalten immer eine Verstehensleistung und eine Darstellungsleistung
    • Diktate sind als Teil der Klassenarbeit zulässig
    • gehäufte Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit führen zu einer Absenkung der Note von einer Notenstufe
    • ein hohes Maß an sprachlicher Sicherheit bedingt eine Notenanhebung von einer Notenstufe
    • einmal im Schuljahr kann pro Fach eine Klassenarbeit durch eine andere Form der Leistungs­überprüfung ersetzt werden
    • der Fachlehrer entscheidet, ob entschuldigt versäumte Klassenarbeiten nachgeschrieben werden oder durch eine Prüfung zu ersetzen sind  / unentschuldigt ver­säumte Klassenarbeiten werden mit der Note „ungenügend“ bewertet

Sonstige Leistungen im Unterricht

  • die sonstigen Leistungen erfassen schriftliche  und mündliche  Leistungen im Unterricht
    (z. B. Beiträge zum Unterricht, Präsentationen, Protokolle, Referate usw. )
  • berücksichtigt werden  Qualität und Kontinuität der Leistungen

Ergebnisse der Lernstandserhebungen (nur in Klasse 8)

  • die Lernstandserhebungen werden in der Regel nicht benotet
  • sie finden bei der Leistungsbewertung ergänzend zu den Klassenarbeiten und den sonstigen Leistungen im Unterricht in angemessener Form Berücksichtigung

Die Benotung und ihre Bedeutung

sehr gut (1) → die Leistung entspricht den Anforderungen in besonderem Maße

gut (2) → die Leistung entspricht den Anforderungen voll

befriedigend (3) → die Leistung entspricht den Anforderungen im Allgemeinen

ausreichend  (4) → die Leistung  weist Mängel auf, entspricht den Anforderungen aber noch

mangelhaft (5) → die Leistung entspricht den Anforderungen nicht, zeigt aber, dass Grund­kenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden können

ungenügend (6) → die Leistung entspricht den Anforderungen nicht  und auch die Grund­kenntnisse sind so lückenhaft, dass die Mängel nicht in absehbarer Zeit
be­hoben werden können / Leistungsverweigerung wird mit ungenügend be­wertet

 

Neu: Die reformierte, kompetenzorientierte Leistungsbewertung

  • Maßstab für die Leistungsfeststellung sind die erworbenen Kompetenzen, die  in den Kernlehr­plänen sowie in den Auswertungen zu den Lernstandserhebungen und den zentralen Prüfun­gen aufgeführt sind
  • neben dem Produkt wird ausdrücklich auch  der Lernprozess in die Leistungsbeurteilung ein­bezogen

Stand: 10. Juni 2011