Brüssel

Am 5. Oktober 2011 haben wir uns am frühen Morgen um 7:15 am Kölner Hauptbahnhof getroffen, ungefähr nach einer halben Stunde haben wir uns auf dem Weg zum 4. Gleis gemacht und warteten schließlich auf den ICE, der einige Minuten Verspätung hatte.  Als alle in den Zug eingestiegen sind und sich die Plätze erkämpft hatten, wurde es etwas ruhiger und die einzelnen Gruppen sind verschiedenen Tätigkeiten nachgegangen wie zum Beispiel Essen, sich über das Neuste unterhalten oder Schlafen. Nach ungefähr 2 Stunden Fahrt sind wir am Zielbahnhof in Brüssel angekommen und haben uns auf eine Pilgerfahrt zur Jugendherberge eingelassen. Als wir schließlich angekommen waren schlossen wir unser Gepäck in einem gesonderten Raum im Keller der Jugendherberge ein und kümmerten uns um das weitere Programm.

 

Als wir uns anschließend neu formierten gingen wir zu einem bekanntem Trödelmarkt im Zentrum der Stadt, dort bekamen wir die Möglichkeit uns mit Proviant zu versorgen und ein wenig die Stadt zu erkunden.

Als wir uns nach einer kleinen Pause wieder versammelten, marschierten wir zum Örtlichen Justizpalast von dort hatte man eine unglaubliche Aussicht über die ganze Stadt.  Von dort aus machten wir uns auf dem Weg zu der wahrscheinlich berühmtesten Bronzestatue Europas „Manneken Pis“ , die Statue ist circa 61 Zentimeter groß und wurde 1619 gebaut. Wegen zahlreichen Versuchen „Manneken Pis“ zu entwenden wurde eine Kopie der Statue angefertigt, das Original steht  bis heute im Museum du Roi, dort befinden sich auch  Kleidungsstücke aus aller Herren Länder, die „Manneken Pis“ bei verschiedenen Anlässen trägt.

Relativ nahe an der Statue war es möglich sich mit Waffeln  einzudecken, exotische Beilagen aller Art konnte man für eine symbolische Summe von 50 Cent bis zu einem Euro erwerben.  Um 15:45 Uhr trafen wir uns am Grand Place. Ein Mann mit Namen Sascha stellte sich vor und führte uns durch das Stadtinnere, er zeigte uns alle möglichen kleine Attraktionen der Innenstadt wie z.B. die ziemlich bekannte „Fressgasse“ in der sich alle möglichen Imbisse und Restaurants befanden. Sascha führte uns zurück zur Jugendherberge und verabschiedete sich anschließend von uns.

In der Jugendherberge bekamen wir anschließend Schlüsselkarten für unsere gemeinsamen 2er und 4er Zimmer die sich in verschieden Stockwerken der Jugendherberge befanden. Die meisten waren von ihrer provisorischen Unterkunft eher weniger zufrieden, die meisten Zimmer waren spartanisch eingerichtet und boten in wenigen Fällen eine separate Dusche und ein Waschbecken. Toiletten gab es nur auf den Fluren.

Am Abend machten wir uns um 19:15 Uhr erneut auf den Weg zum Grand Place. Ab da hatten wir über 2 Stunden Freizeit, die wir bis zum Ende ausnutzten. Man musste sich schon an die verwinkelten Gassen der Stadt gewöhnen und bestenfalls versuchen sich nicht zu verlaufen.

Die erste Nacht in der Jugendherberge war verständlicher Weise eher zäh und unangenehm, die Betten waren  hart und wie auch die Zimmer ziemlich einfach eingerichtet und boten keinerlei Besonderheiten. Das Frühstück am nächsten Morgen fiel auch recht sparsam aus außer einigen Scheiben Brot und ein wenig Marmelade oder auch anderen kleinen Sachen.

Nach dem mageren Frühstück machten wir uns mit Hilfe der Belgischen Metro auf den Weg zum Museum der Heeres-  und Kriegsgeschichte, als wir dort ankamen gaben wir unsere Taschen einem Mitarbeiter des Museum und machten uns auf den Weg verschiedene Kriegsepochen zu erkunden. Von 100 Jährigen Krieg bis zur Neuzeit waren viele verschiedene Meisterwerke der Kriegstechnik ausgestellt.

Einige Stunden später gingen wir zur berühmtesten Frittenbude Belgiens, in der die berühmtesten Pommes Belgiens verkauft werden. Jeder durfte sich auf französisch eine Portion mit Soße und ein Getränk bestellen.

Nach einer kleinen Pause ging es zum EU-Parlament. Als wir ankamen herrschten Sicherheitszustände wie an den meisten Flughäfen und anderen wichtigen politischen Einrichtungen. Uns empfing ein Mann, der uns das EU-Parlament näher bringen sollte, er führte uns durch verschiedene Abteile des Parlaments und zeigte uns das Wichtigste in einer Diashow.

Am Abend gingen wir gemeinsam in ein Restaurant, in dem wir alle einen Kebab gegessen haben. Den restlichen Abend verbrachten wir wieder in der Nähe des Grand Place und wir ließen ihn in der Disco der Jugendherberge ausklingen.

Am nächsten Tag machten wir uns auf dem Weg zur größten Attraktion Brüssels das Atomium, das Atomium ist -wie der Name schon sagt- wie ein Atom aufgebaut. Es besteht aus 9 Kugeln, die mit Übergängen aus Stahl miteinander verbunden worden waren. 5 von 9 Kugeln waren begehbar und hatten verschiedene Attraktion in sich beherbergt.

Als wir wieder zur Jugendherberge zurückkehrten, packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg zum Hauptbahnhof Brüssels und stiegen in den ICE, der uns Richtung Heimat brachte. Nach einer ungefähr 2 Stunden langen Fahrt kamen wir am Kölner Hauptbahnhof an.