Nautic Almata – sehr zu empfehlen!

 

Sucht ihr schon ein Platz für eure Abschlussfahrt? Seid ihr euch nicht sicher, wo ihr hinfahren wollt? Wir können euch einen guten Vorschlag machen. Wenn ihr auf eurer Abschlussfahrt auch Sport machen wollt, empfehlen wir euch ein Trip nach Spanien.

 

In Castello d´Empuries findet ihr einen superschönen Sportcampingplatz namens `Camping Nautic Almata´. Er liegt direkt am Strand Costa Brava. Es gibt viele Sportplätze, wo man verschiedene Sportarten betreiben kann z.B. Tennis, Fußball, Basketball oder Minigolf. Außerdem werden Mountainbike-Touren, Watertrekking-Touren und Kajak-Fahrten angeboten. Falls ihr das Meer vermeiden wollt, habt ihr die Möglichkeit, in einem großen Pool zu schwimmen.  Es ist weiter zu empfehlen, eine Tour durch die große und schöne Stadt Barcelona zu machen, die im Reisepreis inbegriffen ist.

Die schöne Stadt Barcelona

Nach einer sehr witzigen und aufregenden Busfahrt kamen wir neugierig in Barcelona an. In Barcelona begrüßte uns Frau Anke (Stadtführerin). Sie hat uns durch die ganze Stadt begleitet und uns jede Sehenswürdigkeit die wir sahen, sehr sehr genau erläutert. Als wir zur La Sagrada Familia fuhren, erklärte Sie uns, dass Antoni Gaudi dieses gewaltige Gebäude als Ein-Mann-Projekt angefangen hatte. Nach der Stadtführung bekamen wir genug Zeit, um in Gruppen in der Stadt ,,herumzuirren´´.

Am Abend trafen wir uns alle mit vollgepackten Tüten, außer Herrn Klinger, der nur Bananen eingekauft hatte, wieder am Bus und fuhren zu den sogenannten ,,Wasserspielen´´. Diese fingen um 21.30 Uhr an und um 23.00 Uhr war es leider schon zu Ende. Alles in allem war es ein sehr angenehmer und unterhaltsamer Ausflug in eine schöne und kulturell vielfältige Stadt.

Auf der Rückfahrt hörten die hinteren Reihen Musik und die vorderen Reihen versuchten sich in den Schlaf zu wiegen. Wegen mancher Super-Hirne, die nur herumschrien und im Bus herumliefen, ärgerten sich die, die einfach nur schlafen wollten. Als wir um 24 Uhr im Camp Nautic Almata ankamen, durften wir noch einen großen Teil der Nacht am Strand verbringen.  Somit wurde die Abschlussfahrt für alle zu einer unvergesslichen Reise.

Ich würde es jedem empfehlen, die Barcelona-Luft mindestens einmal zu schnuppern.

 

Text von Muhammed, Weronika, Dima, Yassmine und Sara <3

 

Mountainbiking und Kayakfahren

In Nautic Almata gab es viele Aktivitäten, Mountainbiking und Kayakfahren waren auch mit dabei. Die Mountainbike-Tour ging über eine Stunde. Die Straßen waren sehr abwechslungsreich und spannend.  Das Kayakfahren war auch sehr interessant, da man nach einer kurzen Einweisung alleine hinaus aufs Mittelmeer durfte. Das Mountainbiking und auch das Kayakfahren auf dem offenen Meer sind sehr empfehlenswert für eine Abschlussklasse. Beide Aktivitäten haben viel Spaß gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

Museo Teatro Dalí / Figueres

In Figueres waren wir im Museum Dalí. Dort angekommen mussten wir erstmal warten bis wir reinkamen. Als wir drinnen waren hatten wir  1 ½ Stunden Zeit, um uns die Kunstwerke anzusehen und konnten uns anschließend die schöne Altstadt von Figueres ansehen. Trotz vieler berühmter Gemälde und Skulpturen fanden die meisten das Museum nicht so interessant (das ist nun mal so bei Schülern, liebe Lehrer) und guckten sich dafür intensiver in Figueres um. Nachdem wir uns wieder getroffen hatten, wurden die Klassen getrennt und man ging essen. Eigentlich sollte die 10b als erste Klasse zurück zum Camp gebracht werden, ohne die Klasse 10c, da diese eine nette Tapas-Bar gefunden hatten, wo sie es sich etwas länger gemütlich machen wollten. Da der Busfahrer aber versehentlich die Schranke des Busparkplatzes kaputt gefahren hatte, mussten wir auf die 10c warten und kamen mit Verspätung im Camp an. Beachen am Strand war jetzt der verdiente Ausgleich für das Warten und die „hohe Kultur“.

 

Todessprung in den Pyrenäen

 

Ein besonderes Highlight unserer Abschlussfahrt war die für Dienstag angesetzte Watertrekking Tour. Dazu holte uns morgens unser Reisebus ab und brachte uns in ein kleines Dorf (8 Einwohner) in den Pyrenäen. Nach wenigen Minuten Fußmarsch waren wir an dem Einstiegsbecken zum Fluss angekommen, von wo aus wir unsere Tour starteten. Mit festen Schuhen, ansonsten nur in Badebekleidung sprangen wir dann auch schon ins klare Wasser. Wir machten uns nass, machten die anderen nass, wurden nass gemacht und manche standen fröhlich im knietiefen Wasser und sahen sich das Spektakel aus sicherer Entfernung an.  Schon durfte man, wer sich traute von 1-Meter oder 3-Meter hohen Felsen springen. Nach dieser Eingewöhnungsphase führten uns unsere Guides den Fluss entlang. Als erstes erwartete uns ein 3-Meter Sprung in ein tiefes von Felsen umsäumtes Becken. Gleich danach eine 5 Meter lange holprige Natursteinrutsche, die keine Garantie für keine schmerzhaften blauen Flecken auf dem Hinterteil versprach. Wer sich nicht traute, durfte natürlich auch einen anderen sichereren Weg nehmen. Auf halber Strecke, kamen wir dann an dem Punkt des Flusses an, bei dem selbst die Mutigsten zum Teil einen Rückzieher machten. Denn von 8 Metern Höhe in einen Fluss zu springen, ist keine Sache, die man einfach mal so eben macht. Wer sich traute, und das waren wenige, konnte nun mit der Hilfe der Guides auf die Klippe klettern und nach Anweisung den „Todessprung“ wagen. Von oben sah es weit aus höher aus als von unten, dennoch machte das Springen einen Riesenspaß. Nach dem Sprung ging es dann weiter den Flusslauf runter. Es wurden weitere Sprünge angeboten und es gab weitere Stellen im Fluss, bei denen man schwimmen musste. Leicht erschöpft kamen wir dann am Ausstiegsbecken an, von dem wir dann anschießend zum Bus zurückliefen, der uns dann ins Camp brachte. Der herrliche Sandstrand garantierte die notwendige Erholung nach diesem außergewöhnlichen Abenteuer.

 

 

Von: Lukas Gobelet, Franziska Kessler, Sven Grebe, Lukas Brünker, Daniel Flesch