Am 11. September 2011 traf sich die Klasse 10b um ca. 21:30 Uhr zur Abfahrt nach Südfrankreich.

 

 

Alle waren tierisch aufgeregt und einige schluckten schon mal ein paar Reisepillen.

Als es dann nach 10 Minuten Verspätung endlich los ging, verabschiedeten sich noch schnell alle Schüler von ihren Eltern und stiegen in den Reisebus.

Endlich ging es los!

An Schlaf dachte zu der Zeit noch niemand.

Einige Schüler turnten durch den Bus, andere unterhielten sich mit ihren Nachbarn über das Camp, worauf sie sich anfangs gar nicht freuten und andere versuchten wenigstens ansatzweise zu schlafen.

Nach 13 Stunden kamen wir dann endlich in Südfrankreich an.

Wir waren alle sehr müde und hatten keine Lust, die ganzen Koffer zum Camp zu tragen.

Als wir im Camp ankamen, waren wir angenehm überrascht.

War doch anders als erwartet!  

Wir trugen unsere Sachen in unsere Zelte.

Schnell war klar, wer mit wem in welchem Zelt schlafen würde.

Als dann die Sachen aus den Koffern geräumt und die Betten gemacht waren, trafen wir uns im Gemeinschaftszelt zur Einführung ins erste gemeinsame Kanufahren.

Alle freuten sich sehr darauf, bei dieser Hitze eine kleine Wasserschlacht in den Kanus zu machen.

Schon bald war klar, dass die Fahrt doch nicht so doof war wie gedacht.

Als die Kanus dann von dem Hänger abgeladen und die Gruppen eingeteilt waren, ging es auch schon los.

Die Jungs waren schon ganz scharf darauf, die Kanus der Mädchen zu kentern.

Mit lautem Geschrei und großem Kraftaufwand schafften es die Jungs.

Die Mädchen schrien nur „Meine Haare!!!!“.

Als alle dann sehr übermüdet ins Camp zurück kamen, musste die Küchengruppe noch das Abendessen zubereiten.

Fast alle waren geduscht, als es dann endlich Essen gab.

Danach gingen wir ins Bett.

Am nächsten Morgen gab es um halb 9 Frühstück.

Es gab leckeres, frischgebackenes Baguette, das der Bäcker uns täglich vorbeibrachte.

An Marcels und Pascals Geburtstag gab es sogar für jeden von uns ein Pain au chocolat.

Direkt nach dem Frühstück begann das Tagesprogramm: Kanufahren und Wandern entlang dem Tarn.

Einige von uns durften auch noch mit in den Supermarkt, die restlichen Lebensmittel einkaufen.

Wir sollten ja schließlich nicht verhungern!

Die meisten haben dann gegen Abend die Campaktivitäten erkundet.

Als es dann endlich Essen gab und sich alle mal wieder darauf stürzten, fing es langsam an, dunkel zu werden.

Damit wir später den Weg zu unseren Zelten finden konnten, holten wir unsere Taschenlampen.

Einige hatten auch stylische Stirnlampen, die besonders Herr Lavall äußerst lustig fand.

Während die Kochgruppe im Küchenzelt noch spülen musste, spielten einige Tischtennis, andere saßen im Gemeinschaftszelt und spielten Gesellschaftsspiele wie Schach, Mühle oder Mensch ärgere dich nicht – das „Lieblingsspiel“ von Frau Staiger.

Noch lustiger war das Tabuspiel mit der Teilnahme von Murat, unserem genialen, unglaublich lustigen und mit viel Wortwitz ausgestatteten Showman.

Andere unterhielten sich einfach.

Die restlichen Tage waren wir unter anderem in einer Höhle.

Wir mussten wunderhübsche Ganzkörperanzüge anziehen.

So ausgestattet robbten wir durch enge Höhlengänge.

Die Anzüge mussten wir später badend im Fluss mit Spüli reinigen. 

Des Weiteren waren wir auf einem Klettersteig.

Wir mussten unglaublich mutig sein und unsere Ängste überwinden.

Zwar wussten wir, dass nichts passieren kann- denn wir waren zweifach gesichert - dennoch mussten wir uns überwinden.

Es war ein tolles Erlebnis.  Auf dem Plan stand auch noch eine Kanuausfahrt in ein malerisches Städtchen.

Die 8 Tage vergingen wie im Flug.

Als wir dann zurückfahren mussten, waren alle sehr traurig.

Die anfangs ungeliebte Abschlussfahrt hat dann doch allen sehr gut gefallen.

Vielen Dank Herr Lavall!

Von Michelle und Janine