Mit dem Segelschiff unterwegs

 

Montag, 12.09.2011

Die Fahrt startete mit einer kleinen Verspätung.

Viele Eltern standen um den Bus herum. Sie verabschiedeten sich mit Blicken von ihren Kleinen. Einige hatten im Bus schon Heimweh. Das einzige, worüber man was zu klagen hatte, war das Verbot von Essen und Trinken.

Der Busfahrer hat uns noch auf einige Sachen hingewiesen und dann begann die Fahrt. Es war 09:15 Uhr. Die Stimmung im Bus war toll und mit zwei Pausen war die Fahrt nicht anstrengend.

Angekommen in Enkhuizen wurden wir im Hafen ausgesetzt. Günther, der Busfahrer, verabschiedete sich noch herzlich von der Klasse und fuhr wieder ab. Nun mussten wir mit unserem Gepäck das gemietete Schiff unter vielen weiteren finden. Als diese Suche ein Ende hatte, waren nicht alle vom Schiff oder den kleinen Zimmern begeistert. Alle hatten es sich ganz anders und besser vorgestellt. Doch diese Meinung legte sich schnell wieder. Also wurden die Mädchen auf die eine Seite und die Jungs auf die andere verteilt. Es gab jeweils zwei bis vier Betten in den Zimmern, die etwa  6m² groß waren.

Als alle im Esszimmer versammelt waren, kamen die Skipper des Schiffes zu uns nach unten. Besondere Kleidung trugen die beiden nicht. Sie erklärten uns die wichtigen Regeln, wann wir zu kochen oder duschen hatten. Essen war auf den Kajüten absolut verboten. Nur Wasser war erlaubt. Kurz nach dieser Besprechung hatten wir Freizeit. Wir hatten die Chance Enkhuizen zu besichtigen. Ziemlich windig war es dort. Merkwürdige Leute hielten sich dort auf. Besonders nett waren sie nicht zu uns.

Gegen 19 Uhr gab es Abendessen. Danach begab sich die Hälfte der Klasse nach draußen, da sie bis 22 Uhr Ausgang hatte. Der Rest war auf dem Schiff am Spielen - teilweise sogar bis Mitternacht.

 

 

 

Am nächsten Morgen, so gegen 8 Uhr, sollten wir von Enkhuizen nach Texel segeln.
Die Matrosin zeigte uns, an welchen Tauen wir ziehen mussten, um die Segel zu hissen. Nun segelten wir also 6 Stunden Richtung Texel. Wir hielten schließlich in einem Hafen, weil es zu gefährlich war, weiter zu segeln. Der größte Teil der Klasse war dadurch sehr aufgebracht, da sie unbedingt nach Texel wollten, also folgte eine lange Diskussion mit den Lehrern und auch den Skippern. Der stürmische Tag endete mit einem Abendessen.

 

 

 

 

Mittwoch 14. September 2011

Heute wollten wir nach Texel segeln. Doch die Sache hat sich schnell erledigt, nach der Abstimmung mit der Klasse haben wir uns entscheiden nach Horn zu fahren. Alle waren ziemlich begeistert und haben sich gefreut. Die Fahrt nach Horn hat fast 8 Stunden gedauert und viele haben sich sehr gelangweilt. Durch die starken Wellen wurden viele Schüler/innen seekrank. Während der Fahrt saßen viele unter Deck und haben Karten gespielt oder Musik gehört, andere saßen auf Deck und haben sich die Wellen angeschaut.

Nach 8 langen Stunden Segelfahrt kamen wir letztendlich in Horn an. Im Hafen haben wir mit Frau Bongard besprochen, wie der restliche Tag ablaufen sollte. Nach der Besprechung sind wir alle gemeinsam essen gegangen und durften danach alleine oder in Gruppen Horn erkunden. Einige haben sich mit Nachbarschiffen angefreundet.

 

 

Donnerstag 15. September 2011

Auf dem Plan stand: SHOPPEN

Nach dem Frühstück durften wir sofort in die Stadt gehen, wenn wir Lust hatten. Es gab viele tolle Sachen zu sehen. Aber leider hieß es auch schon wieder um zwei Uhr Abfahrt zurück nach Enkhuizen, die Rückfahrt hat 5 Stunden gedauert. In Enkhuizen gab es abends eine Kirmes und ein kleines Feuerwerk, wo wir hingingen. Aber auf der anderen Seite haben sich alle auf die Heimreise nach Köln gefreut.

Einige schliefen in dieser Nacht nicht, da dies der letzte Tag war. So waren fast alle erschöpft. An diesem Tag war das Wetter aber am schönsten, was ärgerlich war, weil uns so die perfekte Gelegenheit zu schwimmen entging. Es war sehr stressig, denn die Sachen mussten gepackt und die Toiletten geputzt werden. Zum Frühstück gab es Brötchen.

An diesem Tag hatten wir noch zwei Stunden Freizeit bekommen. Die meisten nutzten diese Zeit um Andenken zu kaufen oder Ähnliches. Als unser Gepäck in den Bus verstaut wurde, begann die Rückreise. Als auch die letzten im Bus saßen, fing die Rückreise an.

Es war eine ereignisreiche Abschlussfahrt. Und die Klasse lernte sich noch besser kennen. Es gab Höhen und Tiefen. Doch sowas gehört dazu. Die meisten würden diese Fahrt sogar wiederholen.

 

von Anna und Maike